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Lieferketten-Unterbrechung: Gründe und Maßnahmen | Synfioo

9 Juni 2021
by Synfioo  • 2 min read

Lieferketten-Unterbrechungen: Risiken mit Gegenmaßnahmen entgegentreten

Gefahren, die zu unterbrochenen Lieferketten führen, lauern an vielen Punkten. Viele Störfaktoren werden auch in Zukunft unvorhersehbar bleiben. Dies führt zur einen oder anderen unvermeidbaren Verspätung. Durch den sinnvollen Einsatz digitaler Lösungen können potenzielle Risiken auch in der Logistik besser eingeschätzt werden. Treten Unterbrechungen der Supply Chain trotzdem auf, bieten alternativen Routen eine Option. Wer die Übersicht über geeignete Gegenmaßnahmen behält, spart Zeit und damit Geld. 

Warum Marken wie Google, facebook, eBay oder Amazon ihre Konkurrenten abhängen konnten, lässt sich nicht mit einer exakten Anzahl an Gründen erklären. Ebenso wenig können Logistikkennzahlen den Erfolg oder auch Misserfolg des Lieferkettenmanagements allumfassend veranschaulichen. Aber in keiner Aufzählung dieser sogenannten KPI (Key Performance Indicators), angesichts derer die Performanz in der Supply Chain messbar gemacht werden, fehlt der Aspekt Pünktlichkeit. Auch wenn sich die Quote der fristgerechten Lieferungen in einzelnen Projekten meist recht eindeutig – die Anzahl der pünktlichen Lieferungen geteilt durch die Gesamtzahl der erfolgten Lieferungen mal 100 – berechnen lässt, sind darüberhinausgehende, branchenweite Erhebungen zu Verspätungen und Lieferkettenunterbrechungen kaum vorhanden. 

Zu groß, zu vielschichtig und zu fragmentiert ist der Logistikmarkt, um die Pünktlichkeit präzise zu dokumentieren. Durch die Corona-Krise und jene damit einhergehenden Produktionsausfällen, Grenzschließungen sowie der verstärkten Nachfrage nach Verkehrsträgern und Lademitteln sind teils oder sogar ganz unterbrochene globale Lieferketten Teil des Logistikalltags. Die Auswirkungen zeigen sich beispielsweise in der eng getakteten Automobilindustrie. Sie muss die durch fehlende Zulieferung wichtiger Bauteile ab und an kostenintensiv die Produktion stoppen. Weiterhin zeigen Unterbrechungen von Transporten mit verderblicher Ware, Lebensmitteln oder medizinischen Gütern wie Impfstoffen, welche Brisanz in der Gegenwart in dem Thema steckt. 

Welche Unterbrechungen lauern in der Lieferkette? 

Jeder, der eine längere Zeit in unserer Branche tätig gewesen ist, kann die eine oder andere Anekdote erzählen, warum Lieferungen zu spät ankamen, Ware in die falsche Richtung unterwegs war oder Straßen plötzlich im Nirgendwo endeten. Im Alltag dominieren meist die Klassiker: Wetterphänomene oder kurzfristige Fahrerausfälle können beispielweise schon die Abfahrt eines Transports verzögern. Zeitraubende Staus auf dem Weg resultieren aus Unfällen oder kommen an stark frequentierten Nadelöhren aufgrund kaputter Infrastruktur vor. Corona-bedingte Grenzschließungen oder komplexe Zollformalitäten bei Grenzübertritten, wie etwa in Folge des Brexits deutlich geworden, führen teils zu kilometerlangen Staus mit langen Wartezeiten. 

Verschlossene Tore am Eingang der Zieladresse oder fehlendes adäquates Equipment für den Entladevorgang können das Zeitkonto am Ende der Lieferkette noch einmal negativ belasten. Selbstverständlich lassen sich viele potenzielle Pannen bereits durch ein professionelles Supply Chain Management vermeiden. Aber viele unvorhergesehene Ereignisse und plötzliche Krisensituationen werden auch noch in einer zunehmend digitalisierten und kompetenztechnisch weiter gewachsenen Zukunft der Transportlogistik zu Störungen in den zuvor avisierten Abläufen führen. 

Wie lassen sich Störungen in der Lieferkette managen? 

Dank der historischen Daten, die wir bei Synfioo zu vielen Transportrouten weltweit aufbereitet haben, werden wiederkehrende Verkehrsmuster sichtbar. So werden unter anderem bestimmte Engstellen, die möglicherweise auch nur zu bestimmten Phasen in der Woche, im Monat oder im Jahr vorhanden sind, ersichtlich. Dazu generieren wir mittels „Big Data“ die Datengrundlage für mögliche Alternativrouten, die als Lösungsideen gegen Verspätungen einsetzbar sind. Diese Routen würden zwar im Normalfall längere Laufzeiten nach sich ziehen, sind aber der effizientere Ansatz für die Durchführung der Verkehre aufgrund der hohen Wahrscheinlichkeit auftretender Störungen auf der Standardstrecke. Ist der Verkehrsträger aber erst einmal unterwegs, beobachten und analysieren wir bei Synfioo den kompletten Verlauf der Transporte in Echtzeit. 

So bleibt für alle Beteiligten immer der Status Quo einsehbar – Blindflüge hinsichtlich des momentanen Standortes werden vermieden. In privaten Pkw sind seit einigen Jahren Navigationsgeräte Standard, die aktuelle Stauprognosen in die avisierte Ankunftszeit einfließen lassen. Digitalunternehmen wie wir stellen im B2B-Bereich neben verlässlichen und präzisen ETA-Prognosen (Estimated Time of Arrival) vielfältige Live-Informationen für alle Beteiligten der Transporte zur Verfügung. Aktuelle Störungs- und Bewegungsdaten erlauben eine Visualisierung der bereits gefahrenen und der noch zu bewältigenden Kilometer sowie der dafür aufgewendeten Zeit. So gibt das Informationsangebot einen datengestützten Überblick zu intermodalen Verkehren. Mit diesem Wissen können Sie Ihre Lieferketten optimieren und die Ressourcen, nicht zuletzt am Zielort eines Transportes, situationsbezogen noch besser und zielgerichteter einsetzen. Wenn auch im Jahre 2021 Unterbrechungen in den Lieferketten nicht vermeidbar sein werden, können Sie sich mit unserer Hilfe zumindest bestens auf den Ernstfall vorbereiten. Kommen Sie für mehr Informationen bitte einfach auf uns zu. 

 

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